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Mädelsabend

„Was für ein Tag“, denke ich und stecke den Schlüssel in das Schloss der Eingangstür. Marie, eine Freundin von mir, steht hinter mir und hilft mir die Tüten mit den Einkäufen für das Abendessen herein zu tragen. „Ich hab so einen Hunger!“, sagt sie und wie zur Bestätigung meldet sich auch mein Magen zu Wort. Wir gehen durch den Flur direkt in die Küche. Ich schließe kurz meine Augen und nehme einen tiefen Atemzug.

Ich liebe Deinen Geruch in unserer Wohnung. Da merke ich ein stupsen an meinem Bein, Krümel möchte wohl Aufmerksamkeit. Die Katzendame schaut aus wie aus der Wiskas-Werbung, nur eben in braun. Sie schaut mich mit ihren grünen Augen an und fragt quasi somit nach Fressen. Ich muss lachen, weil ich den Blick auch von Dir kenne wenn Du etwas möchtest. Ich gehe durch die Wohnung auf der Suche nach Dir. Im Wohnzimmer sitzt Du und grinst mich an.

Den Begrüßungskuss genieße ich jedes Mal aufs Neue und Du ziehst mich zu Dir auf den Schoß. Ich muss lachen weil ich mein Glück kaum fassen kann. Marie steht hinter mir im Türrahmen und grinst zu uns rüber. „He ihr Turteltauben heute ist Mädelsabend und Du…“ sie schaut Dich an „bist nicht gerade sehr feminin!“, sie lacht. „Wer weiß, das käme auf den Versuch drauf an…“ sagst Du überschwänglich und bringst sie schlagartig zum Schweigen.

Dieses Mal fange ich laut an zu lachen, weil ich ihr erschüttertes Gesicht sehe. Ich verabschiede mich mit einem weiteren Kuss und gehe mit ihr in die Küche. Als das Essen auf dem Tisch steht, rufe ich Dich. Paprikapfanne mit Reis. Nichts Besonderes, aber lecker. Wir essen und Dir scheint es auch zu schmecken. Als wir fertig sind, willst Du schon aufstehen und den Tisch abräumen. „Lass ruhig stehen, Liebling. “ sage ich und hauche Dir einen Kuss zu.

Marie schaut uns zu und sitzt mal wieder breit grinsend am Tisch. Als Du das Zimmer verlassen hast, schaut sie mich an und sagt: „Den würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen…“. Ich schaue sie ungläubig an und merke wie die Eifersucht in mir köchelt. „Da war ich wohl schneller als Du“ antworte ich und strecke ihr meine Zunge entgegen. Schweigend erheben wir uns vor dem Tisch und räumen den Tisch ab. Leise klappern Teller, Gläser und das Besteck als ich es in den Geschirrspüler stelle.

Marie schnappt sich zwei Rotweingläser und die Flasche Chianti und geht schon mal Richtung Schlafzimmer. Als ich fertig bin und ihr folge, sitzt sie schon auf dem Fußboden und hat uns eingeschenkt. Ich lasse mich neben ihr im Schneidersitz nieder und wir sprechen über den Job, Familie, Freunde und natürlich auch Beziehungen und Sex. Komisch, das passiert uns jedes Mal. Als sie gerade dabei ist von ihrem letzten Abenteuer erzählt, legt sie ihren Kopf in den Nacken und schließt die Augen.

Sie hat wirkliches schönes Haar, denke ich und lasse meinen Blick weiter schweifen. Ihre Augen sind blau, ganz anders als meine und sie hat langes blondes Haar was sie mit einem Bandana zurückhält und im Nacken geknotet hat. Sie hat sinnliche rote Lippen, die durch einen schönen Lippenstift betont werden und auch die Augen sind durch einen schwarzen Eyeliner im 60iger-Jahre-Stil geschminkt. Ich mag das sehr und trage es auch selbst gerne. An ihren Füßen sehe ich die schwarzen Pumps und das schlanke Bein wird in eine Jeans gehüllt.

Eine schlichte rote Bluse, bei der es so aussieht als wenn der oberste Knopf fehlt, betont ihre weiblichen Kurven und ihre schönen Brüste. Ich seufze. Sie schaut mich wissend an und fragt aber ganz unschuldig „was’n los? – wirst Du müde“. Ich zucke mit den Schultern und ich lasse sie weiter erzählen. So fühlt sich das also an Mann an, wenn man so vor sich hin träumt und nicht zuhört, eben weil er so abgelenkt durch das Aussehen einer Frau ist.

Interessant. Marie schaut mich etwas wütend an, „he wenn Du an Deinen Prinzen denken willst, dann mach das doch bitte wenn ich nicht da bin und gerade mit Dir rede… so ist das wirklich anstrengend mit Dir!“. „Tut mir leid“, obwohl eigentlich nicht, „ich war aber gar nicht in Gedanken bei ihm“ sondern bei Dir und Deinen schönen Kurven. Mist. Sie schaut mich an und grinst frech „ich war auch in Gedanken woanders, soll ich Dir sagen wo?“ – ich nicke vorsichtig.

Sie rutscht zu mir rüber und stößt dabei fast mein Glas Chianti um, wir lachen. Sie schaut mir tief in die Augen und küsst mich einfach. Sie schmeckt total süß und kann verdammt gut küssen. Als ich ihr vorsichtig in die Unterlippe beiße, stöhnt sich leicht auf. Sie will also frech, kann sie haben, denke ich auch fasse ihr ungeniert in den Schritt. Das Stöhnen bleibt in ihrem Hals stecken und ich lache laut los.

Natürlich geht genau in diesem Moment die Tür auf und Du siehst was ich dort tue. Erschrocken über mich selbst und noch viel mehr erschrocken über Deinen Blick, ziehe ich meine Hand blitzartig zurück. Marie ist noch immer unfähig sich zu bewegen, geschweige denn zu reden. Wir schauen Dich nur erschrocken an und ich frage mich gerade ob der Gedanke Dich nicht auch ein bisschen erregt, als Du mir in die Haare greifst und mich auf die Füße ziehst.

In dem Moment in dem ich merke, dass Du das gleiche auch mit ihr getan hast, will ich protestieren, doch Du schiebst uns nur vor Dir ins Wohnzimmer. Mich setzt Du auf das Sofa und mahnst mich durch Deinen Blick, mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Ich bleibe ganz still sitzen. Dein Blick wandert zu Marie und ihrer Kleidung. Den Griff in ihrem Haar hast Du noch immer nicht gelöst. Ihr Kopf liegt streng im Nacken und der Hals wird so überdehnt.

Ihr fällt das Schlucken bestimmt schwer, denke ich und merke dass ich scharf werde. „Ausziehen!“, bellst Du sie an. Als sie zusammenzuckt, lachst Du und lässt Deinen Griff etwas lockerer werden. Mit zittrigen Händen öffnet sie langsam ihre Bluse und Du machst keine Anstalten ihr zu helfen. „Schuhe bleiben an!“, schiebst Du hinterher. Ich grinse und in mir macht sich ein vertrautes Gefühl breit. Als sie ihre Jeans herunter ziehen will, muss sie sich umständlich verbiegen und ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Du schaust mich finster und zeitgleich erregt an und ich lasse meinen Blick über die Beule in Deiner Hose schweifen. Mein Grinsen wird breiter, stockt jedoch sofort als ich sehe wo Du Deine Hand hast. Ich muss wohl länger an Deinem besten Stück hängen geblieben sein, denn Deine Finger sind bereits in Marie verschwunden und, ihrem Gesicht nach zu urteilen, gefällt ihr was Du tust. Ich schlucke schwer und lasse mich in die Kissen sinken.

Als Du sie ohne große Umschweife vorbeugst und ich Deinen Reißverschluss ratschen höre, schließe ich die Augen und versuch mich zu zügeln. Ein lautes, zeitgleiches Stöhnen kann ich von euch beiden vernehmen, gefolgt von ein paar klatschenden Stößen. Ich öffne meine Augen vorsichtig und erblicke Dich wie Du mir direkt in die Augen schaust, währenddessen Du in Marie bist. Ich muss erneut schwer schlucken und mein Kloß im Hals scheint gigantisch. So wie Marie sich gerade anhört, steht ihr ein neidvoller Orgasmus bevor und wie auf Kommando höre ich sie schreien.

Auch Du fängst an schwer zu atmen, stößt noch härter zu und ich höre Dich lauter stöhnen. Ohne wirkliche Vorwarnung kommst auch Du. Etwas perplex starre ich noch auf die wirre Situation, als Du Dich aus ihr ziehst und zu mir kommst. Du küsst mich schwer atmend und sagst: „Hilf ihr wieder auf die Beine und dann schmeißt Du sie raus, anschließend kommst Du ins Bett, Kleines!“. Mehr als ein „hm“ und ein nicken, bringe ich nicht hervor.

Ich suche Maries Kleidung zusammen und bringe sie ohne große Umschweife zur Tür. Als die Tür mit einem Klicken ins Schloss fällt, atme ich auf.


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