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Schwarz

Ich liebe es alleine zu sein, bin ein Einzelgänger. Größer Ansammlungen von Menschen sind für mich etwas, dem ich aus dem Weg gehe. Kein Stadion, kein Konzert wird mich jemals sehen und nur selten mache ich eine Ausnahme. Wer schon einmal zur Hauptbesuchszeit im Vatikan war, eine Führung durch die Museen gemacht hat, wird mich verstehen. Umfallen nicht möglich. Daher zieht es mich an Orte, die von den meisten Menschen nicht angesteuert werden, abgelegen.

Genau dort fühle ich mich wohl, und wenn ich über Robinson Crusoe nachdenke, hätte ich gerne mit ihm getauscht. Genauso einen Platz wie seine Insel, die mir gefiel, hatte ich lange gesucht, irgendwann gefunden. Hier fühlte ich mich geborgen, niemand störte mich. Dass Beste daran war, dass es keine halbe Autostunde von meiner Heimat entfernt lag, abseits aller Wege. Ein Moor, wie aus dem Bilderbuch, mit abgestorbenen Bäumen die ihre kahlen Äste wie Finger gen Himmel streckten, sich darüber beklagen wollten, nasse Füße bekommen zu haben.

Hierher war ich gefahren, hatte einen Weg tief in die unwirkliche Umgebung gesucht und gefunden. Ein kleiner Damm, natürlich oder von Menschenhand gemacht, konnte ich nicht sagen, führte hinein, endete an einem kleinen trockenen Platz, der wie eine Insel im Morast der Umgebung schwamm. Hier konnte man es aushalten, niemand kam vorbei. Meistens verbrachte ich hier bei schönem Wetter meine Nachmittage, brachte dafür etwas zu Essen und Trinken mit und machte es mir gemütlich.

Dazu nahm ich eine Decke mit und legte mich darauf, steckte mir einen Grashalm in den Mund, kaute darauf herum und beobachtete die Wolken, sofern welche am Himmel standen. Nichts war dabei zu hören, lediglich der Wind raschelte gelegentlich im hohen Gras oder das Moor gab blubbernde Geräusche von sich, wenn Faulgase an die Oberfläche kamen und dort als Blasen zerplatzten. Leider hatte ich selten länger Zeit dafür, und ich sehnte mich danach, es voll auskosten zu können.

Zum Glück bekam ich meine Chance dafür. Als alleinstehender Mann war es schwierig, in den freundlichen, warmen Tagen des Jahres freizubekommen. Während des Sommers, besonders während der Ferienzeit, wurden natürlich alle bevorzugt, die Kinder hatten oder Partner, die ihr Urlaub nicht anders legen konnten. Für Einzelgänger wie mich blieb der Rest. Mit Glück nach den Osterferien oder irgendwann Ende August. Sonst eher in der Winterzeit bevorzugt im Januar und Februar. Keine gute Zeit, um sich im Moor aufzuhalten.

Allerdings machte der Klimawandel dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Besonders im Frühjahr konnte es warm, fast heiß werden, während der Sommer im Regen versank. In diesem Jahr hatte ich im Mai eine Woche Urlaub bekommen, entsprechend überrascht war ich, als ich feststellte, dass die Wetterfrösche von einer Hitze über mehrere Tage sprachen. Darauf hatte ich gewartet, im Prinzip alles vorbereitet. Daher brauchte ich nicht lange, um alles einzupacken und meinem Ziel entgegen zu fahren.

Natürlich war es nicht erlaubt, das war mir klar. Wildes Campen oder Zelten war verboten. Aber wo kein Kläger, kein Beklagter. Warum sollte ausgerechnet in den nächsten zwei Tagen jemand vorbei kommen. Noch nie war mir dort jemand begegnet oder hatte ich gehört. Von daher ging ich davon aus, dass es blieb, wie es war. Also machte ich mir wenige Gedanken darüber und war innerlich froh darüber, als ich endlich ankam. Einmal sah ich mich um, ob doch jemand in der Nähe war, konnte niemanden entdecken, schnappte mir meinen prall gefüllten Rucksack und ein kleines, gut verpacktes Zelt und lief meinem Ziel entgegen.

Tief sog ich die Luft ein, genoss den Geruch von Kräutern, wilden Blumen und dem unverkennbaren Modergeruch des Moores, der dem ganzen einen besonderen Ton gab. Mich störte es nicht, im Gegenteil, für mich war es das Aroma der Freiheit und selbst gewählten Einsamkeit. Eine dreiviertel Stunde später kam ich an, warf meine Sachen auf den Boden und begann das kleine Zelt aufzubauen, dass ich nur sicherheitshalber mitgenommen hatte. Eigentlich wollte ich unter freiem Himmel campieren, doch sollte es zu viel Ungeziefer geben, besonders Mücken und Bremsen, hatte ich einen Rückzugsort, an dem ich vor ihnen sicher war.

Alles lief wie geschmiert und schon eine halbe Stunde später war ich häuslich eingerichtet, holte mir eine Flasche Bier, die ich zuvor zur Kühlung in das Moorwasser gelegt hatte. Sofort öffnete ich die Flasche und ließ mir die kühle Flüssigkeit durch die Kehle fließen. Besser konnte es mir nicht gehen. Kein Handy, kein Radio, kein Fernsehen, keine anderen Menschen. Ich war wie Robinson auf meiner kleinen Insel, jedoch nicht gegen meinen Willen, im Gegenteil.

Ein großer Vorteil, besonders wenn die Vorräte ausgingen. Danach setzte ich mich auf meine mitgebrachte Decke, legte mich hin und tat, was ich bereits oft getan hatte. Nichts. Einfach in den Himmel starren und an nichts denken, Arbeit war Arbeit, Sorgen konnten mir gestohlen bleiben. Ich wollte entspannen, nicht nachdenken, schon gar nicht über Probleme. Die waren Zuhause geblieben und konnten dort sicher auch ohne mich auskommen. Entsprechend gut erholte ich mich, der Stress der letzten Tage fiel von mir ab und ich war mir sicher, dass es keinen besseren Ort gab, an dem ich sein konnte.

Darüber wurde ich mir besonders klar, als es normalerweise Zeit gewesen wäre, nach Hause zu fahren. Die Sonne ging langsam unter und bald würde es dämmrig werden. Aufgrund der Jahreszeit und dem aufgehenden Vollmond, nicht richtig dunkel. Eigentlich schade, denn lange hatte ich keine schwarze Nacht mehr erlebt. In der Stadt gab es immer und überall Licht, nur Zuhause konnte man dieser Verschmutzung entgegen. Jedoch nicht wie in der Natur. Hier war es anders, besonders wenn man die Sterne sehen konnte, das Band der Milchstraße.

Genau darauf freute ich mich, war darauf gespannt, wie gut ich es sehen könnte. Gut, dass sich die wenigen Wolken vom Nachmittag verzogen hatten und der Wind eingeschlafen war. Daher war jedes Geräusch umso lauter, wenn es an meine Ohren drang. Hier und da das bekannte Blubbern, manchmal ein leises Rascheln, vielleicht von Mäusen oder Eidechsen, vielleicht eine Schlange im hohen Gras. Es störte mich nicht, im Gegenteil, es gehörte dazu. Auch gut war, dass sich keine geflügelten Plagegeister einstellten.

Nicht schwirrte mir um den Kopf, kein Summen in den Ohren. Besser konnte es nicht gehen. Daher schnappte ich mir eine Luftmatratze, pumpte sie auf, solange es hell genug war, und machte es mir darauf gemütlich. So konnte man es aushalten, besonders mit einem kühlen Blonden in der Hand, dass nicht das Letzte sein würde. Davon war ich überzeugt. Endlich wurde es dunkel, und die Sterne erscheinen genauso, wie ich es mir gewünscht hatte.

Klar waren sie zu erkennen, zogen langsam über das Himmelzelt. Währe ich dafür empfänglich gewesen, wäre mir Poesie dazu eingefallen. Die Eintönigkeit der Geräusche, die Umgebung ließ mich irgendwann in einen schläfrigen Zustand fallen. Dabei schlief ich nicht wirklich, war auch nicht wach. Es war ein Zustand irgendwo dazwischen. Daher bekam ich nicht gleich mit, dass sich etwas veränderte. Zuerst war es das Blubbern, das sich verstärkte, lauter wurde, dabei ein schmatzendes Geräusch abgab, gleichzeitig tauchte ein grünliches Licht auf, dass langsam heller wurde.

Ich öffnete meine Augen und konnte es wie einen Nebel über dem Wasser erkennen, wobei mir nicht klar wurde, woher es kam. Vielleicht waren es die Faulgase, die sich an der Oberfläche entzündeten, nicht mit Feuer, sondern ähnlich Fluoriszenz. Auch wenn das nicht wirklich stimmen konnte. Es konnten auch die viel beschriebenen Irrlichter sein, jedoch nicht punktuell, sondern ausgebreitet. Ich musste grinsen, als ich an den Film Nebel des Grauens dachte, dessen Licht ähnlich ausgesehen hatten, wenn auch nicht grün.

Zu meiner großen Überraschung regte es mich nicht auf, im Gegenteil, ich fand es faszinierend, aufregend im positiven Sinne. Niemals zuvor hatte ich ein solches Naturschauspiel gesehen, daher dankte ich meinem Einfall, hier zu übernachten. Ich setzte mich auf und sah um mich herum, entdeckte, dass der seltsame Nebel wie ein Meer um meinen Standort lag, ich auf einer Insel inmitten dieser Erscheinung. Daher wollte ich aufstehen, es mir genauer ansehen. Zu meiner Überraschung gelang es mir nicht.

Ein Gefühl wie bei eingeschlafen Gliedern, durchzog meine Beine und Arme, ließ es nicht zu, dass meine Muskulatur sie bewegte. Lediglich mein Rumpf und Hals waren davon ausgenommen. Die änderte sich auch nicht, als ich neben mir eine Bewegung in dem flachen Nebel sah, wie er an einem bestimmten Punkt über dem Wasser auseinandergetrieben wurde, eine Art Loch entstand. Sekunden später wurde mir klar, dass es kein Loch war, sondern etwas Rundes, Schwarzes, das sich aus dem Moor erhob und langsam auf mich zukam.

Dabei kam es langsam höher aus dem Wasser und ich unterdrückte einen Schrei, als mir klar wurde, dass darunter ein Hals, eine Schulter erschien. Irgendwas erhob sich aus dem Sumpf, von menschlicher Gestalt, schwarz wie die Nacht schien die Oberfläche, die Haut jedes Licht zu absorbieren, die Konturen waren gegen den nächtlichen Hintergrund kaum zu erkennen. Trotzdem wurde mir schnell klar, dass es sich nicht sein konnte. Es musste ein Traum sein, nichts anderes.

Wer oder was konnte schon dem Moor entsteigen, sich die ganze Zeit Unterwasser aufgehalten haben, ohne Atmen zu müssen. Menschen waren dafür nicht geeignet und wer sollte sich hier draußen einen derartigen Scherz erlauben. Viel zu aufwendig für den Effekt mich vielleicht zu erschrecken. Sicher war ich mir jedoch nicht, ob es ein Traum war. Es kam mir trotz allem realistisch vor. Trotzdem empfand ich keine Angst. Auch nicht, als die Gestalt sich höher aus dem Moor erhob, ich Arme und Beine erkennen konnte, sie näher auf mich zukam, vielleicht noch drei Meter von mir entfernt war.

Hier angekommen, hob die Figur ein Bein, setzte einen Fuß auf das trockene Land und zog das andere nach. Ein schmatzendes Geräusch entstand, als das Wasser zurück in die Fußstapfen lief, die in dem Matsch hinterlassen worden waren. Jetzt konnte ich sie genauer erkennen, deutlich traten Konturen hervor, die ich zuvor nicht gesehen hatte. Neben mir stand eine hoch aufgeschossene, schlanke Gestalt, augenscheinlich weiblich, mit kohlrabenschwarzer Haut, ohne jegliche Kleidung. Das Licht des Mondes ließ mich erkennen, dass die Haut vor Feuchtigkeit glänzte, Wasser an ihr abperlte und auf den Boden fiel.

„Fremder, du bist in mein Reich eingedrungen!“, hörte ich auf einmal, wobei ich nicht sagen konnte, ob es über meine Ohren kam oder in meinem Gehirn gebildet wurde. Dazu hob die Person einen Arm, deutete mit ausgestrecktem Finger auf mich, obwohl es nicht zu übersehen war, dass ich alleine war. „Ich wusste nichts davon!“, entglitt meine Lippe wie von selbst, ohne lange darüber nachzudenken. „Spielt Unwissenheit eine Rolle?“, fragte mich die Stimme, die jetzt härter und lauter erklang, vielleicht herrisch, anklagend.

Daher zuckte ich zusammen, als ich es hörte, zugleich sah, wie sich zwei weiße, hell leuchtende Augen öffneten, die anscheinend zuvor geschlossen gehalten worden waren. Nur in ihrem Zentrum waren schwarze Pupillen zu erkennen, die mich gnadenlos fixierten. „Nein!“, bestätigte ich kleinlaut, schüttelte dabei meinen Kopf, „Ich kann aber sofort wieder gehen, wenn es gewünscht wird!“Ein leises Lachen traf meine Ohren, danach beugte sich die Gestalt leicht vor, sah mich aus der Nähe an.

„Und du glaubst, dass ich dich einfach so gehen lassen würde? Du würdest keine zwanzig Schritte weit kommen und im Moor stecken bleiben. Niemand würde dich hören, keiner würde dir helfen kommen, bis du vor Erschöpfung stirbst. Ich weiß, wie das ist, qualvoll und grausam!“, zischte sie mir mit ihrer Stimme zu, lachte erneut, als ich zusammenzuckte. Die Gestalt hatte recht. Jetzt und in der Nacht würde ich nicht weit kommen, es gab in der Dunkelheit keine Marken, an denen ich mich orientieren konnte.

Alles sah gleich aus. Lediglich die Sterne hätten mir helfen können, doch davon verstand ich nichts und genau genug waren sie auch nicht. Vor allem, weil der Weg nicht genau im Norden lag und auch nicht geradeaus führte. Jetzt darüber zu stolpern, war keine gute Idee. Außerdem war ich nie davon ausgegangen, mitten in der Nacht im Moor herumzulaufen. Entsprechende Ausrüstung fehlte mir. Lediglich eine leistungsstarke Taschenlampe hätte mir gute Dienste geleistet. Die hatte ich nicht dabei.

„Du weißt, wie das ist?“, fragte ich nach, wollte Zeit schinden, wofür auch immer. „Es ist lange her, viele Jahre, als ich in den Sumpf getrieben wurde. Sie drohten mir damit, mich zu erschlagen, zu verbrennen, zu schinden, aufzuhängen, wenn ich mich weigerte. Es war eine Nacht wie diese, nicht hell genug, um sehen zu können. Mit Fackeln in den Händen und Hunden waren sie hinter mir her, und ich rannte um mein Leben.

Schaffte es ihnen zu entkommen, genau dorthin, wohin sie mich haben wollten. Hier besiegelte sich mein Schicksal und ich wurde eins mit dem Moor!“Trotz allem wurde ich neugierig, die Geschichte ihres Lebens schien äußerst interessant zu sein. Außerdem hatte ich nichts anders vor, wenn man es in der Art nennen sollte. Es zögerte heraus, was immer auch kommen würde. Um ehrlich zu sein, war ich nicht sehr erpicht darauf, es zu schnell zu erleben.

Daher versuchte ich eine andere Taktik, die des Hinhaltens. „Warum? Was hast du getan?“, fragte ich, nicht ohne ein wirkliches Interesse zu haben. Die Gestalt richtete sich wieder auf, trat zwei Schritte näher und ich konnte es leise schmatzen hören, außerdem kam mir ein intensiver Geruch von Schlamm und Schmodder entgegen. „Ich? Ich habe gar nichts getan, mir wurde Schlimmes angetan. Ich kam als junge Magd zum Müller, half seiner Frau im Haushalt, während er das Korn mahlte.

Dabei war mir nicht entgangen, dass er ein Auge auf mich warf. Ich sagte es der Müllerin, doch die wollte nichts davon wissen. Sie war der Meinung, dass ich mir etwas einbilden würde, ihr Mann es auf eine kleine Mätze wir mir abgesehen hätte. Solange ich nicht zu reizvoll herumlaufen würde, würde mir auch nichts geschehen. Eines Nachts kam er zu mir, riss mir die Kleidung vom Leib und legte sich auf mich, spreizte meine Beine und achtete nicht auf mein Wehklagen.

Im Gegenteil. Es brachte ihn in Fahrt, besonders als er bemerkte, dass ich zuvor nichts mit Männern gehabt hatte. Zärtlichkeit war ihm unbekannt, er folgte einem einzigen Ziel. Brutal riss er meine Beine auseinander, zog sein Nachthemd hoch und ich erblickte zum ersten Mal in meinem Leben, was ich niemals vergessen werde. Es war nicht groß, doch es tat trotzdem unheimlich weh, als er es in mich drängte, presste und noch nicht ganz drin war, als es ihm kam.

Ohne sich aus mir zurückzuziehen, schoss seine Geilheit in mich, machte mich nass genug, damit er ganz eindringen konnte. Hier reizte er sich über eine lange Zeit, bis er ein zweites Mal in mir kam. Ich höre noch heute sein Stöhnen, spüre den Schmerz, den ich dabei empfand. Ab diesem Tag kam er fast jede Nacht zu mir, verausgabte sich, sah von Tag zu Tag schlechter aus. Er konnte an nichts anders mehr denken als an mich, vernachlässigte sogar seine Arbeit.

Das blieb nicht unbemerkt, weder von seiner Frau noch den unzufriedenen Kunden. Das Korn war nachlässig gemahlen, das Mehl voller Steine. Die Müllerin bekam keine Zuwendungen mehr von ihrem Mann. Schnell machte es die Runde, dass der Müller wohl verhext worden war, von wem, blieb auch nicht lange verborgen. Ich war es natürlich, und das wollte die Müllerin genau gesehen haben. Sie zeigte mich beim Dorfschulzen an, und ich wurde ins Gefängnis geworfen. Hier sollte ich gestehen, mich selber beschuldigen.

Hier war es auch, wo mich der Folterknecht in Empfang nahm, mir die Instrumente zeigte, die er für mich vorgesehen hatte. Dabei betonte er mehrmals, dass es um mich viel zu Schade wäre, ein solch junges, niedliches Mädchen würde nach angewendeter Tortour kein schöner Anblick mehr sein. Daher bot er mir einen Handel an. Ich sollte mich ihm gegenüber gefügig zeigen, mich ihm unterwerfen, seinen Begierden befriedigen und er würde mich nach ein paar Tagen laufen lassen.

Heimlich und ohne weitere Bedingungen. Was sollte ich machen, ich wusste, welche Strafe auf Hexerei stand, welche Mittel er zur Verfügung hatte, um ein Geständnis zu erzwingen. Daher willigte ich ein, war ihm zu Diensten so oft er wollte. Dies ging über Tage, auch ohne Tortour eine Folter für mich dessen Ergebnis es war, dass er mich an den Schulzen verriet, im sagte, dass ich gestanden hätte, es ihm im Vertrauen nahegelegt hätte. Alles war umsonst.

Daher war das Urteil schnell gesprochen. Aufgrund dessen, dass keine der Dorfbewohner Hand an mich legen wollte, kein Scharfrichter zugegen war und sie sich nicht unehrlich machen wollten, trieben sie mich ins Moor, bis ich nicht mehr zurück konnte. Ich verlor die Orientierung und wenig später steckte ich bis an die Knie im Morast, konnte mich nicht mehr befreien. Die Tage im Kerker bei schlechter Verpflegung und der Peinigung durch den Folterknecht, hatten mich zu sehr geschwächt.

Also steckte ich fest und spürte, wie langsam die Kälte in meinen Körper zog, sich über meine Beine ausbreitete. Die ganze Nacht über blieb ich dort, wagte es nicht mich zu bewegen, fürchtete tiefer zu versinken. Erst als der Morgen graute, suchte ich nach Hilfe, hoffte, dass meine Häscher nicht mehr in der Nähe waren. Sie hätten mich sicher erschlagen. Also rief ich, hatte wenig Hoffnung, dass ich gehört wurde. Doch wie durch ein Wunder, hörte ich gegen Mittag Stimmen, die auf mich zukamen.

Wenig später konnte ich zwei junge Männer sehen, die auf mich zukamen, erschrak jedoch, als sie in meine Nähe kamen. Es waren zwei Burschen aus dem Dorf, dich mich gefunden hatten, wenn auch nicht gesucht. Sie sahen mich an und tuschelten miteinander, ohne mir zu helfen, so sehr ich auch flehte. Stattdessen spuckten sie aus, als sie mich erkannt hatten, riefen mir zu, dass es einer Hexe wie mir recht tat, hier zu verrecken.

Sie setzten sich hin und sahen mir dabei zu, wie ich ein letztes Mal verzweifelt versuchte, mich zu befreien, ohne daran zu denken, dass sie mich bei Erfolg zurück in den Sumpf gestoßen hätten. Irgendwann gab ich auf, weinte und konnte einfach nicht mehr. Erst jetzt erhoben sie sich und einer fragte mich, ob er mich retten sollte. Natürlich griff ich nach dem Strohhalm, den er mir zuwarf und ich nickte. Er warf mir ein Seil um, dass ich um meine Hüfte knotete und sie zogen mich mit vereinten Kräften auf trockenen Boden.

Hier blieb ich erschöpft liegen, bekam nur wie im Nebel mit, dass sie mich mit dem Seil fesselten, mir danach die Kleidung vom Körper rissen oder mit einem Messer zerschnitten. Kaum war ich entkleidet, entledigten sie sich ihrer Hosen, fielen über mich her. Auch wenn der Folterknecht kein netter Mann gewesen war, übertrafen die beiden ihn in vielerlei Hinsicht. Ich schrie verzweifelt, konnte mich nicht wehren, als sie mich nahmen, oft gleichzeitig. Sie entluden sich mehrmals in mir, kosteten mich auf jede Art aus, die sie sich einfallen ließen, selbst jene, die von der Kirche verboten war.

Es war ihnen egal. Ich höre heute noch ihre Worte. Beiß zu und ich werde dir die Kehle durchschneiden, lass mich deinen Arsch entweihen. Zum Schluss zwangen sie meine Zähne auseinander, pissten hinein, schlugen und traten mich, um mich noch mehr zu demütigen, bis ich fast bewusstlos war. In dem Zustand nahmen sie mich auf, einer an den Füßen, der andere an der Schulter und warfen mich zurück in das Moor. Ohne meine Kleidung wurde es schnell zu kalt und ich taumelte der ewigen Nacht entgegen.

Zuvor sah ich in den Himmel, und ein Fluch kam über meine Lippen, der mich nicht sterben ließ, aber an diesen Ort band!“Ich hatte ihr die ganze Zeit lang fasziniert zugehört, war über ihre Geschichte und ihr Schicksal bestürzt und traurig. Menschliche Wärme war ihr wohl selten zuteilgeworden. „Schrecklich, du tust mir leid. Ein solches Leben hat keiner verdient!“, versuchte ich ihr meine Gefühle auszudrücken und sie nickte. „Nein, mein Leben war eine einzige Hölle, erst hier habe ich meinen Frieden gefunden.

Hier bin ich alleine, keiner tut mir ein Leid an. Doch jetzt bist du hier, störst mich und das werde ich bestrafen. Kein Mann hat etwas in meinem Reich zu suchen. Mehrmals habe ich dich gesehen, dich verfolgt, doch am Tage konnte ich nicht zu dir gelangen. Du hättest fliehen können. Jetzt bist du mir ausgeliefert!“Das hörte sich nicht gut an und ich fürchtete das Schlimmste. Das schien sich zu bestätigen, als sie einen weiteren Schritt auf mich zu machte, direkt neben mir stehen blieb.

„Und was hast du mit mir vor?“, fragte ich mit einer möglichst ruhigen Stimme, die meinen Mut zeigen sollte. Angst zu zeigen war nicht gut. „Ich habe dir etwas nicht verraten, dass dich retten könnte. Wenn nicht, dann wirst du mit mir in das Wasser gehen und solange bei mir bleiben, wie ich existiere!“Um ehrlich zu sein, ich hätte alles gemacht. Die geschilderte Zukunft war für mich keine Option und entsprach nicht meinen Lebensplänen, sofern man es diesen Namen geben konnte.

Daher war ich gespannt darauf, was sie von mir verlangen würde. Als sie nicht gleich damit rausrücken wollte, fragte ich nach. „Und? Wirst du es mir sagen? Ich kann keine Gedanken lesen!“, warf ich ihr vor und sie lachte leise. „Viele Männer haben mich benutzt, mir Leid angetan, sich an mir vergangen. Ich habe es nie gewollt, es gehasst, wenn sie in mich eindrangen, sich in mich schoben, in mir wühlten. Gut konnte ich spüren, wie sie sich in mir rieben, wie ihre Lust sich steigerte und dem Ende entgegen kam.

Dies war der Punkt, auf den ich wartete, den ich herbeisehnte. Ergossen sie sich, spürte ich ihren heißen Samen in mir, ich hatte es überstanden und es machte sich in mir eine wohlige Wärme breit. Ich genoss es geradezu, es zu spüren, zu wissen, dass ich danach eine Weile meine Ruhe hatte, alleine sein durfte. Selbst als die beiden sich an mir vergingen, empfand ich es als eine Wohltat, wenn ich ihre zuckenden Stämme in meinem Bauch spürte, wie sie sich in mir entluden.

Ein Teil von ihnen ging auf mich über, und ich hatte das Gefühl, das es mich stärker machte. Ich kann es nicht beschreiben, doch es war für wenige Sekunden der Himmel auf Erden. Lange habe ich es nicht mehr gespürt, und ich kann mich nur noch schemenhaft daran erinnern. Trotzdem ist in mir ein Verlangen danach, obwohl es mich an die schrecklichsten Stunden meines Lebens erinnert!“, eröffnete sie mir und sah mich von oben aus an, kniete sich neben mich.

Starr sah sie mich mit ihren weißen Augen an, die mir einen Schauer über den Rücken jagte. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, hatte eine Ahnung, die mir Gänsehaut auf Arme und Beine trieb. „Nun, wie entscheidest du dich? Gibst du mir, was ich begehre, wirst du mir die Wärme geben, die ich so lange vermisst habe?“, fuhr sie fort, und wenn ich es mir genau überlegte, war es vielem vorzuziehen, dass bei einer Weigerung auf mich zukommen würde.

„Deine einzige Bitte? Und danach lässt du mich in Ruhe, wirst mich gehen lassen, wenn ich will?“, wollte ich mich vergewissern, immerhin galt es hier, einem Wort zu trauen. Besonders von ihrer Seite aus konnte das Geschäft, wenn man es so nennen sollte, ohne Hindernis gebrochen werden. „Wenn du tust, was ich mir wünsche, ja. Also, wie ist deine Antwort?“„Gut, ich habe wohl keine andere Wahl!“, gab ich auf und sie nickte. „Ich glaube auch nicht.

Es ist sicher, einer langen Zeit, im kalten Wasser vorzuziehen. Hätte ich die Wahl, würde ich sofort zustimmen!“Danach hörte ich ein leises Lachen, ob sie dabei ihren Mund öffnete, konnte ich nicht erkennen. Zähne sah ich keine, nur ihre weißen Augen, die sich erhoben, als sie aufstand und sich vor mich stellte. Ich sah an ihr hoch und sie zu mir herunter. „Nun, zeig mir was du hast!“, flüsterte sie mir zu und ein modriger Hauch kam mir entgegen.

Ich ließ ich langsam nach hinten heruntersinken, konnte meine Beine noch immer nicht bewegen, in meinen Armen hatte ich hingegen etwas Gefühl, jedenfalls genug, um meine Hose zu öffnen, und um sie herunterzustreifen. Sofort sprang mein halbsteifer Schwanz heraus, der zu meiner Verwunderung sich bei ihrer Erzählung geregt hatte. Irgendwie hatte es mich angemacht, auch wenn ihre Lebensgeschichte nicht zum Träumen einlud. Für mich war es ein großer Vorteil. Was geschehen wäre, wenn ich nicht gekonnt hätte, wollte ich mir nicht ausmalen.

Trotzdem brauchte ich ein wenig handwerkliche Unterstützung, um meinen Dicken zur vollen Pracht zu bringen. Die Gestalt sah mir dabei zu und ich konnte gut erkennen, dass sie auf den Teil starrte, der bei mir zum Leben erwacht war. Steif und dick stand er in der Luft, den prallen Kopf entblößt und rot leuchtend. In diesem Moment trat sie über mich, spreizte ihre Beine soweit, dass mein Körper zwischen ihren Füßen stand. Dabei spürte ich eine gewisse Kälte, die von ihr ausging, außerdem tropfte kühles Wasser auf meine Schenkel, das sich von ihrem Körper löste.

Langsam ging sie in die Knie, bis sie mit ihrem Unterleib über meinem hing, beugte sich vor und stützte sich auf ihre Hände ab. Ihre Augen kamen tief zu mir herunter, waren wenige Zentimeter von mir entfernt und starrten mich an. Ich machte mich fertig, sah sie an, während meine meiner Hände meinen Schwanz nach oben ausgerichtet hielt. Er zuckte als es ihn kalt und nass von oben traf, die Eichel gegen eine weiche Masse drückte, die sich für den dicken Kolben öffnete und ihn einließ.

Die Gestalt über mir ließ nicht erkennen, ob es etwas in ihr auslöste, nur ihre Augen verengten sich kurz, wurden größer, als mein heißer Stab tiefer in die Kälte rutschte, von einem kalten, engen Schlauch umgeben war. Fest drückte er meinen Dicken zusammen, erzeugte damit eine starke Reibung, die sich auf mich übertrug. Es war besser als gedacht, ich hatte befürchtet, zu versagen. Doch das geschah nicht, stattdessen rutschte ich hinein und wenige Sekunden später spürte ich eine Art ledrige Haut, die sich auf meinen Unterleib drückte.

Jetzt saß sie auf mir, hielt für einen Moment inne. „So gut, deine Lebenswärme. Wie lange ist es her, dass ich sie spüren durfte, tief in mir!“, flüsterte mir ihre Stimme zu, ihre Augen kamen dabei noch tiefer herunter. Wieder stieg mir der modrige Geruch in die Nase, der mich an eine Mischung aus Torf und verrottendem Laub erinnerte. Eigentlich nicht unangenehm, in der Situation gewöhnungsbedürftig. Darüber konnte ich nicht lange nachdenken, denn sie begann sich auf mir zu bewegen, hob sich an, ließ sich zurückfallen.

Inzwischen war sie durch mich wärmer geworden, mein Schwanz hatte die Kälte wie ein Heizstab vertrieben. Daher fühlte es sich besser an, begann mir in gewisser Weise zu gefallen. Dies übertrug sich auf meinen gesamten Körper, der sich ebenfalls erwärmte. Diese Hitze stieg auf, wurde von der Gestalt bemerkt. Sie wurde schneller, schien mehr von mir zu fordern. Auch konnte sie spüren, dass ich ihren Bewegungen folgte, nicht passiv liegen blieb, denn in meine Beine war Gefühl zurückgekommen und ermöglichte mir, von unten zuzustoßen.

Dies ließ die Wucht, mit der wir gegeneinanderprallten steigen, die Reibung entsprechend stärker werden. Jetzt war ich mir sicher, dass ich es schaffen würde, sie würde bekommen, was sie sich gewünscht hatte, ich gab gerne, sogar mit Genuss. Die Situation hielt mich gefangen, besonders als sie ihren Oberkörper anhob, mehr Kraft auf meinen Unterleib aufbringen konnte. Das erste Zucken ging durch meinen Schwanz, zeigte deutlich an, dass ich soweit war. Die Gestalt fing an tief zu brummen, ein Ton, den ich noch nie zuvor gehört hatte.

Es wurde lauter, die Schwingungen die es erzeugte, wanderten durch ihren Körper, sammelten sich an meiner Schwanzspitze, drangen in die Eichel ein und stimulierte sie zusätzlich. Das war der Moment, an dem ich nicht mehr konnte. Ich brüllte auf, sie presste sich von oben auf mich, ließ ihren Oberkörper nach vorne fallen und drückte diesen zusätzlich auf Meinen. Kalt traf es mich auf Bauch und Brust, doch konnte es meine Explosion nicht mehr stoppen.

Mit hohem Druck pumpte ich ihr mein heißes Sperma in den Körper und sie umkammerte mich stark wie eine Würgeschlange, raubte mir meine Luft und ließ erst langsam los, als ich der Ohnmacht des Erstickens nahe war. Trotzdem blieb sie noch eine Weile auf mir liegen und ich spürte auch hier die ledrige Haut, die sich an meine schmiegte. Erst zwei Minuten später erhob sie sich, stand auf und ging ohne ein Wort langsam zum Wasser zurück, versank bis zu ihrem Oberkörper im Nebel, der langsam dünner wurde.

Hier drehte sie sich langsam zu mir um und ich sah ihre Augen zu mir herübersehen. „War es das erste und letzte Mal oder werde ich dich wiedersehen?“, rief sie mir leise zu und ich musste nicht lange überlegen.


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